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    <title>Mondschatten (Rubrik:Feldwege)</title>
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    <dc:publisher>Nakry</dc:publisher>
    <dc:creator>Nakry (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#83;&amp;#104;&amp;#97;&amp;#100;&amp;#111;&amp;#119;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:date>2005-11-19T18:31:30Z</dc:date>
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    <title>Mondschatten</title>
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    <title>Kalimera! (langer Eintrag, aber sehr lesenswert)</title> 
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    <description>Bericht &amp;uuml;ber meinen Urlaub in Rhodos (Herbstferien):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach einer etwa 5st&amp;uuml;ndigen Fahrt erreichen wir M&amp;uuml;nchen. Naja, noch nicht die Stadt, aber immerhin Berglern, (&amp;#8222;Zum zwanzigsten Mal, es hei&amp;szlig;t Berglern und nicht Belgern!&amp;#8220; Es gibt auch noch Gro&amp;szlig;lern, Niederlern...Warum nur w&amp;uuml;rde ich mich nicht freuen hier zu wohnen?)&lt;br /&gt;
das sich in der N&amp;auml;he vom Airport befindet. Wir fahren zum Vorabend-CheckIn zum Flughafen, auch um etwas von letzterem zu sehen. Obwohl ich ihn mir gr&amp;ouml;&amp;szlig;er vorgestellt hatte, ist der Airport fast eine kleine Stadt.  Zahlreiche Souvenirshops, Self-Service Restaurants, Buchl&amp;auml;den und sogar zwei Edekas (von den ich etwas entt&amp;auml;uscht war, da es kaum exotische Produkte gab). Nur Toiletten waren rar. (Das bringt mich zu einer Frage. Warum bildet sich bei den Damentoiletten immer eine Schlange und bei den Herrentoiletten nie? M&amp;uuml;ssen M&amp;auml;nner weniger?)----&lt;br /&gt;
Es ist schon unglaublich, wie wenig man bei den richtigen Wetterbedingungen auf der Stra&amp;szlig;e sehen kann. Ein dichter Nebel lag &amp;uuml;ber dem Land und kein einziger Lichtstrahl des Mondes dran in der stockdunklen Nacht zu uns durch.  Den Weg zur&amp;uuml;ck zur Unterkunft erschwerte au&amp;szlig;erdem unsere geringe Ortskenntnis (besser gesagt, wir hatte nicht die geringste Ahnung, selbst mit Atlas &amp;#8222;Wie weit ist es noch bis Fr&amp;ouml;tingen?&amp;#8220; - &amp;#8222;Etwa zwei Zentimeter...&amp;#8220;)und durch die miserable Sicht konnten wir oft nicht die rar ges&amp;auml;ten Ausschilderungen sehen. Na dann, gute Nacht. &lt;br /&gt;
----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dienstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Etwa eine halbe Stunde lang wird die Crew eines Flugzeuges aufgerufen. Wie sch&amp;ouml;n - die Passagiere sind schon da, aber die Piloten nicht.&lt;br /&gt;
Endlich k&amp;ouml;nnen auch wir an Bord unseres Airbus. &lt;br /&gt;
Vom Start merkt man fast nichts, nur einen leichten Druck im Ohr und ein Kribbeln im Bauch. Die obligatorischen Sicherheitsinstruktionen sorgen bei meiner Mutter f&amp;uuml;r einen leichten Anflug von Panik. &lt;br /&gt;
Das Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck ist ok, bestehend aus einem winzigen Br&amp;ouml;tchen, Pumpernickel, Marmelade, Joghurt, oranger Salami, Frischk&amp;auml;se und einem welken Salatblatt.&lt;br /&gt;
Meine Mutter (man ahnte es schon) isst allerdings keinen Bissen und ist im Gesicht etwa so gr&amp;uuml;n wie mein Salatbl&amp;auml;ttchen. 1900km (Luftlinie) bis Rhodos &amp;#8211; na, das h&amp;auml;tten wir doch auch laufen/schwimmen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
Ist angezeigte Au&amp;szlig;entemperatur von -59&amp;deg;C nur ein Resultat der H&amp;ouml;he oder wirkt auch die Geschwindigkeit (ca. 900km/h) mit ein? &amp;Uuml;ber den Alpen schweben die Wolken zwischen den Bergketten, winden sich wie Flussl&amp;auml;ufe mit wei&amp;szlig;en Schaumkronen an den Gipfeln vorbei. An anderen Stellen sieht man unter sich eine endlose &amp;#8220;Schnee&amp;#8220;landschaft die sich bis zum Horizont erstreckt. Bizarre Muster von gr&amp;uuml;nen, braunen und gestreiften Feldern. Tiefblaues Wasser, das einige winzige Inseln umgibt. Und im Landeanflug die Hotelketten an den Str&amp;auml;nden von Rhodos, die festen Mauern der Altstadt, die karge leicht h&amp;uuml;gelige Landschaft.&lt;br /&gt;
Wir  landen nach drei Stunden Flug um ca. 14.00 Uhr Ortszeit, und stehen dann etwa eine halbe Stunde vor der Gep&amp;auml;ckausgabe, auf der nur eine Harpune einsam ihre Runden f&amp;auml;hrt, bis wir mitbekommen, dass unsere Koffer auf einem ganz anderem Band angekommen sind.&lt;br /&gt;
Danach fahren wir mit dem Bus stundenlang durch Serpentinen zu zahlreichen Hotels in Faliraki (unseres ist das vorletzte) vor bei an Pfauen auf dem Gehwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller f&amp;uuml;nf Meter sieht man entweder ein paar einsame Ziegen, die Olivenb&amp;auml;ume ihrer Bl&amp;auml;tter erleichtern oder ein rot-gelbes Stra&amp;szlig;enschild (h&amp;auml;ufigste sind &amp;#8222;50&amp;#8220;, &amp;#8222;Vorfahrt beachten&amp;#8220; und einige kleinere Schilder mit verschiedensten Nummern, m&amp;ouml;glicherweise die Nummer der Ziege)&lt;br /&gt;
Offensichtlich bringt viel nicht viel (und griechische Autofahrer sind oft den Regeln gegen&amp;uuml;ber sehr gleichg&amp;uuml;ltig) , beachtet man, dass es beinahe genauso viele kleine blau-wei&amp;szlig;e oder rostrote (ob sie urspr&amp;uuml;nglich eine andere Farbe hatten wei&amp;szlig; ich nicht, die Ziegen wissen es sicher) Kapellenh&amp;auml;uschen aus Blech oder Beton gibt, die als griechisches &amp;Auml;quivalent zu Kreuzen f&amp;uuml;r Verungl&amp;uuml;ckte dienen. Anscheinend sind manche Stellen extrem gef&amp;auml;hrlich, da es manchmal eine h&amp;ouml;here Anh&amp;auml;ufung von Kapellchen  gibt als von Stra&amp;szlig;enschildern. Fragt die Ziegen.&lt;br /&gt;
In den Kapellen gibt es ein Ewiges Licht (in diesem Fall wohl eher semi-ewig, das es nur angez&amp;uuml;ndet werden muss, wenn die Familie der Verstorbenen vorbeif&amp;auml;hrt), das wie in Kirchen aus einem halb mit Wasser, halb mit Oliven&amp;ouml;l gef&amp;uuml;llten Sch&amp;auml;lchen mit Docht besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Eltern sind m&amp;uuml;de (bzw. meine Mutter ist ersch&amp;ouml;pft und redet es auch meinem Vater ein), so dass wir heute wohl nicht mehr viel machen werden. Au&amp;szlig;erdem regnet und st&amp;uuml;rmt es Pah. Nachdem es nach einer halben Stunde aufgeh&amp;ouml;rt hat zu sch&amp;uuml;tten unternehmen wir doch einen Spaziergang Richtung Faliraki Zentrum. Einige f&amp;auml;llt dabei auf:&lt;br /&gt;
1. Unglaublich viele halbfertige H&amp;auml;user oder fertig gestellte die noch die Eisenstangen aus dem Dach ragen haben. Sp&amp;auml;ter erfahren wir, dass erstere wegen der Baugenehmigung schon angefangen werden musste (bei leeren Grundst&amp;uuml;cken wird die Baugenehmigung nach einiger Zeit wieder entzogen) und letztere damit am Elternhaus noch ein Stockwerk f&amp;uuml;r die Kinder angebaut werden kann. Allgemein sind die Familienbindungen sehr eng in Griechenland und nur wenige w&amp;uuml;rden ihre Eltern in ein Altersheim abschieben.&lt;br /&gt;
2.Abgez&amp;auml;unte Bereiche in denen M&amp;uuml;ll liegt. Offensichtlich h&amp;ouml;rt die Sauberkeit vor der eigenen Haust&amp;uuml;r auf. Braucht jemand einen kaputten Opel oder eine Rutsche?&lt;br /&gt;
Nachts laufen wir noch in ein Einkaufzentrum (&amp;#8222;Epsilon&amp;#8220;) mit mindestens 10 Schmuckgesch&amp;auml;ften, an dessen Auslagen meine Mutter je 10 Minuten vertr&amp;auml;umt stehen bleibt. &lt;br /&gt;
Das Hotelabendbrot sieht zwar gut aus, allerdings gibt es fast ausschlie&amp;szlig;lich Huhn und Truthahn*. Und riesige Sahnetorten (die ich nicht probiert habe!). Ich f&amp;uuml;lle meinen Teller mit Weintrauben (leckere violett-gelbliche) und Salat vom kalten Buffet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimaanlage bringt leider nicht viel, dementsprechend stickig ist es im Zimmer. &lt;br /&gt;
Zus&amp;auml;tzlich zu unserer Bettdecke, die eigentlich nur ein Laken ist, hat meine Mutter mit ihrem furchtbaren Englisch Wolldecken erk&amp;auml;mpft. (H&amp;auml;tte ich geredet, w&amp;auml;re das zwar viel schneller vonstatten gegangen, da mein Englisch ziemlich fl&amp;uuml;ssig ist, allerdings habe ich &amp;#8222;Angst&amp;#8220; es anzuwenden.In Griechenland ist das nicht das Problem, in England ist so eine Psychose aber ziemlich ung&amp;uuml;nstig, glaubt mir.)&lt;br /&gt;
Nach einem doch anstrengen Tag schlafen wir drei ziemlich schnell ein. Allerdings nicht sehr lange. Wir sind nicht allein im Zimmer. Kleine blutsaugende Freunde haben uns aufgesucht. In der ersten Nacht fanden wir f&amp;uuml;nf der Plagegeister = f&amp;uuml;nfmal aufschrecken, um sich schlagen, Licht anknipsen, minutenlang die Raufasertapete nach einer Unebenheit, die keine Raufaser absuchen, sie mit meinem Schuh erschlagen, um beim n&amp;auml;chsten schrillen Summen  wieder aufzuwachen. Entweder es waren mehr oder wir sind zu sp&amp;auml;t aufgewacht, da ich n&amp;auml;mlich 10 M&amp;uuml;ckenstiche bekommen habe. Zum Gl&amp;uuml;ck sind wir nicht in den Tropen.&lt;br /&gt;
Und f&amp;uuml;nf M&amp;uuml;cken sind noch nicht mal der Rekord, der liegt bei dreizehn. Bei so einer Nacht h&amp;auml;tte man gar nicht schlafen brauchen, der Unterschied am n&amp;auml;chsten morgen ist nicht gro&amp;szlig;.&lt;br /&gt;
----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mittwoch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Schon vorm Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck ist mir ein wenig sehr schlecht (liegt doch nicht an den M&amp;uuml;cken, oder?!), so esse ich nur M&amp;uuml;sli und ein Katifa-R&amp;ouml;llchen (klebriges, honiggetr&amp;auml;nktes, mit N&amp;uuml;ssen gef&amp;uuml;lltes Teiggemisch mit Glasnudeln). Kurioserweise ist das Nutella mit &amp;#8222;Johannisbeermarmelade&amp;#8220; beschriftet. Na dann.&lt;br /&gt;
Wir fahren mit dem Bus nach Rhodos-Stadt, Vorbei an Kallithea-Therme (Man scheint sich nicht einig, ob Kallithea nun mit einem oder zwei &amp;#8222;l&amp;#8220; geschrieben wird. Diesmal k&amp;ouml;nnen wir die Ziegen nicht fragen, da sie die Olivenb&amp;auml;ume schon abgefressen haben und weiter gezogen sind). Der Busfahrplan ist &amp;uuml;brigens etwas gew&amp;ouml;hnungsbed&amp;uuml;rftig, da nur die Abfahrtszeiten von der Starthaltestelle da stehen, so dass man sch&amp;auml;tzen muss. Toll, wenn man nicht die geringste Ahnung von der Entfernung hat. Oft kommen auch manche Busse nicht, daf&amp;uuml;r dann zwei Stunden sp&amp;auml;ter mehrere im Minuten-Takt. Und man kann sich selten sicher sein in den Richtigen zu steigen, geschweige denn auf dem Heimweg auch wieder dort zuhalten wo man eingestiegen ist. Alles selbst erlebt. Stationen Ostk&amp;uuml;ste: Rhodos-Kallithea-Faliraki-Lindos&lt;br /&gt;
Seltsamerweise (und ung&amp;uuml;nstig f&amp;uuml;r Menschen, die m&amp;ouml;glichst nicht 10km zum Hotel laufen wollen, weil der Bus eine andere Route f&amp;auml;hrt) gibt es nach 15.00 Uhr nur noch die Strecken L&amp;iacute;ndos-Faliraki und Faliraki-Rhodos. Und wenn ich etwa in Kallithea aussteigen m&amp;ouml;chte?. Und noch schlechter &amp;#8211; der Streckenverlauf Lindos- Kallithea ist v&amp;ouml;llig anders, als wenn man nach Lindos f&amp;auml;hrt, n&amp;auml;mlich &amp;uuml;ber Mal&amp;oacute;na und Archangel&amp;oacute;s. Und es gibt einen Bus, der 24.35 Uhr f&amp;auml;hrt.&lt;br /&gt;
Zu konkreten Bus-Erlebnissen sp&amp;auml;ter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir laufen am Mandraki-Hafen entlang. Auf einer Seite liegen 6 Kreuzfahrtschiffe an, auf der anderen ca. 35 Ausflugsboote (&amp;#8222;Cheap daily cruises! Experience Symi, see Turkey in Marmaris and go to Prassonissi! Very inexpensive today&amp;#8220;). Der Wind ist so stark, dass das Wasser einer Fontaine komplett neben das Auffangbecken spritzt. An einer Ecke ein h&amp;auml;ufiger Anblick &amp;#8211; eine Frau mit einem Baby in Arm sitzt da und fleht um Almosen.&lt;br /&gt;
Die Sache ist nur die &amp;#8211; die meisten Bettlerinnen sind Zigeunerinnen. Diesen wurde sogar staatliche Unterst&amp;uuml;tzung angeboten, die sie abgelehnt haben. Nun schickt der Mann seine Frau und Kinder auf die Stra&amp;szlig;e um zu betteln und nimmt ihnen abends das Geld ab.&lt;br /&gt;
An der Spitze des Hafens befindet sich eines der Wahrzeichen von Rhodos, die Statuen von Hirsch und Hirschkuh. An dieser Stelle befand sich der Koloss, wird oft f&amp;auml;lschlicherweise behauptet.&lt;br /&gt;
Wir machen uns auf, die Altstadt zu sehen. Fliegende H&amp;auml;ndler, die Sesamringe, S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeiten und t&amp;ouml;nerne V&amp;ouml;gelchen, die mit Wasser gef&amp;uuml;llt beim Reinpusten &amp;#8222;zwitschern&amp;#8220;.&lt;br /&gt;
Der Boden ist auch eine Erw&amp;auml;hnung wert, einerseits wegen den vielen Tauben, andererseits da er aus vielen polierten wei&amp;szlig;en Steinchen besteht (siehe Bild). Hunde machen in schattigen Ecken eine Siesta und Katzen schleichen um die Beine der Taverneng&amp;auml;ste um ein H&amp;auml;ppchen abzubekommen. Abseits der Stra&amp;szlig;en mit Ateliers, Souvenirl&amp;auml;den und Gasth&amp;auml;user finden wir uns schnell in der ruhigen engen Gassen des j&amp;uuml;dischen und t&amp;uuml;rkischen Viertels wieder. Bei einigen d&amp;uuml;rfte man sogar mit dem Motorrad Probleme haben. Da die meisten Bewohner der Erdgeschosswohnungen ihre T&amp;uuml;ren ge&amp;ouml;ffnet haben, erh&amp;auml;lt man einen kleinen Einblick direkt in die Wohnstube und k&amp;ouml;nnte den Menschen beim fernsehen zuschauen. In einer kleinen, unscheinbaren offnen T&amp;uuml;r befindet sich eine Art Kapelle, ein winziger Raum mit ru&amp;szlig;geschw&amp;auml;rzten W&amp;auml;nden und genauso ru&amp;szlig;igen Ikonen und einer Kerze auf einem zum Altar unfunktionierten Stuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Stra&amp;szlig;en /Gassen weiter die (geschlossene) Ibrahim-Pascha Moschee und die Islamische Bibliothek mit Orangengarten (Die Fr&amp;uuml;chte waren noch limettengr&amp;uuml;n) gegen&amp;uuml;ber. Wir setzen uns in eine Taverne und beobachten das bunte Treiben, Stra&amp;szlig;enmusikanten und &lt;br /&gt;
&amp;#8211;verk&amp;auml;ufer mit Holzspielzeug oder Modeschmuck, die durch die Au&amp;szlig;enbereiche der Tavernen ziehen und ihren Waren anbieten.&lt;br /&gt;
Meine leichte &amp;Uuml;belkeit hat sich inzwischen zur ausgewachsenen Magenverstimmung gemausert und ich k&amp;auml;mpfe still mit meinem Bauernsalat. Wenn man das Gef&amp;uuml;hl hat, sich gleich &amp;uuml;bergeben zu m&amp;uuml;ssen ist es schwierig, ein gl&amp;uuml;ckliches oder wenigstens neutrales Gesicht zu machen, geschweige denn zu essen. Zahlreiche Katzen, wie sollte es auch anders sein, sammeln sich um die Tische, erwarten miauend eine Bissen. Einige K&amp;auml;tzchen sind so d&amp;uuml;nn dass ich ihren Bauch mit beiden H&amp;auml;nden umfassen k&amp;ouml;nnte (Was ich wegen W&amp;uuml;rmern und Fl&amp;ouml;hen nicht mache.) &lt;br /&gt;
Dann besuchen wir den Gro&amp;szlig;meisterpalast, oder besser gesagt, ich gehe hinein, das Kinder bis 19 kostenfrei die meisten Museen besuchen k&amp;ouml;nnen. Anscheinend habe ich die Treppe zum Obergeschoss &amp;uuml;bersehen, da ich keins der im Reisef&amp;uuml;hrer erw&amp;auml;hnten Exponate gesehen habe.&lt;br /&gt;
Danach gehen wir an der Stadtmauer entlang, vorbei an Stra&amp;szlig;enmalern, die sich ein Fu&amp;szlig;ballspiel liefern und drei alten Frauen in dunklen Gew&amp;auml;ndern die auf dem Boden in der Sonne sitzen und sich unterhalten.&lt;br /&gt;
Danach m&amp;uuml;ssen wir wegen meines Zustands den Ausflug beenden, aber ich k&amp;auml;mpfe mich noch durch die Rittergasse mit den Johanniterherbergen links und rechts und das Arch&amp;auml;ologische Museum. Wir fahren im Taxi zu unserem Hotel, halten ein nettes Gespr&amp;auml;ch mit dem Fahrer, der in einige Zeit in Stuttgart (oder war es Hamburg?) studiert hat.&lt;br /&gt;
Vom ihm erfahren wir die rhodische Faustregel f&amp;uuml;rs Wetter: Solange es windig ist, ist das Wetter sch&amp;ouml;n. Im Sommer leicht k&amp;uuml;hlend (es kann bis zu 45&amp;deg; hei&amp;szlig; werden - ha - mit der globalen Erw&amp;auml;rmung schaffen wir das in Nordeuropa auch noch, wenn wir nicht vorher vom Schmelzwasser &amp;uuml;berschwemmt werden), im Winter die Wolken vertreibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beteilige mich nicht wirklich am Gespr&amp;auml;ch, aus R&amp;uuml;cksicht auf den Innenraum des Taxis. Die restlichen Erlebnisse des Tages sind nicht sehr erf&amp;uuml;llend eher entleerend, wenn ihr versteht was sich meine. Ich freue mich schon auf die Nacht. Ihr wisst warum. Summ-summ.&lt;br /&gt;
(4x)&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Donnerstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Heute haben wir nicht wirklich viel gemacht, sind ein bisschen am Strand spaziert. Auffallend ist die beinahe v&amp;ouml;llige Muschellosigkeit des Strandgutes und die, die man findet sind zerbrochen, obwohl sie viel dicker als Ostseemuscheln sind. Trotz des warmen Wetters sieht man kaum jemanden baden oder Jet-Ski Fahren.&lt;br /&gt;
In Faliraki, des &amp;#8222;Ballermanns von Rhodos&amp;#8220;, ist entsprechend wenig los, man merkt dass die Saison in einer Woche vorbei ist. Nur einige Restaurants und Souvenirgesch&amp;auml;fte haben ge&amp;ouml;ffnet. Ich frage mich ob die zahlreichen Diskotheken sich &amp;uuml;berhaupt noch M&amp;uuml;he machen, zu &amp;Ouml;ffnen. Und einen Vergn&amp;uuml;gungspark gibt es hier. Geschlossen &amp;#8211; wer h&amp;auml;tte es gedacht. &lt;br /&gt;
In sp&amp;auml;testens zwei Wochen ist das hier eine Geisterstadt. &lt;br /&gt;
Eine griechische Apotheke ist einen Besuch wert. (Hier sind die Farmakia-Kreuze gr&amp;uuml;n, nicht rot) Schr&amp;auml;nke voller M&amp;ouml;rser und Sch&amp;auml;lchen, gro&amp;szlig;e Sch&amp;uuml;sseln mit Badesalzen, in Alkohol konservierte Alraunenwurzeln, bunte Ampullen, mit z.B. Salvia officinalis oder Cinamomum camphora beschriftete Schubladen und ein riesiges Gef&amp;auml;&amp;szlig; voller Tabletten. Alles mit Kettchen gegen den b&amp;ouml;sen Blick gesch&amp;uuml;tzt.&lt;br /&gt;
7x Summ-summ.&lt;br /&gt;
------------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Freitag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Anzahl meiner M&amp;uuml;ckenstiche ist auf 23 gestiegen und sie alle haben mittlerweile einen Durchmesser von je 1 cm erreicht. Das Jucken kommt in Sch&amp;uuml;ben, proportional zu meiner schlechten Laune. Wenigstens hat sich mein Magen dazu entschlossen seine T&amp;auml;tigkeit wieder aufzunehmen und auch die ihm zugef&amp;uuml;hrten Nahrungsmittel nicht wieder halbverdaut zur&amp;uuml;ckzugeben. Angenehm.&lt;br /&gt;
Heute steht ein (individueller) Ausflug nach Lindos auf dem Plan. Und wir kommen zu ersten Busodyssee.&lt;br /&gt;
Die H&amp;auml;lfte aller Busfahrg&amp;auml;ste hat gehustet und beinahe alle Fenster waren gekippt, sodass es f&amp;uuml;rchterlich zog. Und wenn man dann noch meine Mutter dabei hat, ist es gleich doppelt so unangenehm. (&amp;#8222;Mutti, ich ziehe keine Jacke an, ich erk&amp;auml;ltet mich nicht vom Zug, in der Schule haben wir auch immer alle Fenster offen, ich bekomme hier maximal eine Augenentz&amp;uuml;ndung!&amp;#8220; &amp;#8220;Was, was ist mit deinem Auge! Mach es zu, dass es nicht noch schlimmer wird, OHJE!!!&amp;#8220; Danach wurde ich aller 5 Minuten nach meinem Auge gefragt, eine Stunde lang)   &lt;br /&gt;
Lindos ist ein traumhaftes Dorf, blendendwei&amp;szlig;e H&amp;auml;uschen, eine Bucht mit unglaublich klarem blauem Wasser und Fischschw&amp;auml;rmen, eine pr&amp;auml;chtige Aussicht. Zur Akropolis kann man sogar mit Eseln reiten (manche muss man wirklich bemitleiden, was denen zu gemutet wird ;-) )&lt;br /&gt;
Die Treppen zum Akropolish&amp;uuml;gel werden rechts von steilen Felsen, auf denen Frauen Tischdecken und Kissenbez&amp;uuml;ge zum Verkauf ausgebreitet haben, und links von einem nicht minder steilen Abgrund begrenzt. (Bei letzterem ist begrenzt zuviel gesagt, da es kein Gel&amp;auml;nder gibt.)&lt;br /&gt;
Die Akropolis an sich ist sehr interessant, ein Athene-Lindia Tempel an h&amp;ouml;chster Stelle, Schlangen zwischen den Bruchst&amp;uuml;cken, die gesamte Ausgrabungsst&amp;auml;tte ist begehbar (in Deutschland w&amp;auml;re sie wohl weitr&amp;auml;umig abgesperrt!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir erfolglos eine ordentliche Taverne gesucht hatten entschieden wir uns, zur&amp;uuml;ckzufahren. Der Bus war brechend (oh, erinnere mich nicht daran) voll. Ein wenig &amp;uuml;berrascht waren wir, da der Bus nicht die uns bekannte Route an der K&amp;uuml;ste entlang nahm, sondern durch das Inselinnere durch die D&amp;ouml;rfchen Pefki, Malona, Masari und Archangelos fuhr, hier und da einige Sch&amp;uuml;lerInnen aufsammelnd, die sich drinnen angeregt &amp;uuml;ber ihren Stundenplan und die Hausaufgaben unterhielten. (Ich kann nicht wirklich Griechisch,  aber &amp;#8218;mathematika&amp;#8217; etc. verstehe ich schon ;-) )   &lt;br /&gt;
Am fr&amp;uuml;hen Abend gingen wir noch am Hotelstrand schwimmen. Der Sand ist ziemlich dunkel und grob, unangenehm sind aber die Felsplatten im Wasser, die man &amp;uuml;berqueren muss um schwimmen zu k&amp;ouml;nnen und zwischen denen sich Fischschw&amp;auml;rme verstecken.&lt;br /&gt;
Das Wasser der &amp;Auml;gais ist durch den Salzgehalt von 3,9% so ziemlich ungenie&amp;szlig;bar, ich habe ein wenig in die Nase bekommen, wodurch meine Schleimh&amp;auml;ute so gereizt wurden, dass mir noch Stunden sp&amp;auml;ter pl&amp;ouml;tzlich Wasser unkontrolliert aus der Nase l&amp;auml;uft. B&amp;auml;h.&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Samstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Heute fahren wir sehr zeitig zur Kallithea-Therme. Die eigentlich renovierte Therme ist ziemlich verfallen, keiner w&amp;uuml;rde auf die Idee kommen dort baden zu wollen. In der felsigen Bucht trifft man allerdings Tauchergruppen in ziemlich zerschlissenen Anz&amp;uuml;gen an. Und an den zerkl&amp;uuml;fteten Felsen im Wasser kann man unglaublich gut klettern (und f&amp;auml;llt nicht tief in halbwegs seichtes Wasser, ich habe es allerdings bevorzugt nicht runter zufallen). Nat&amp;uuml;rlich waren auch hier wieder die fast obligatorischen Katzen, die vor allem bei zwei amerikanischen Jungen gro&amp;szlig;e Begeisterung erregten. (&amp;#8222;Come here, pussycat, come on!&amp;#8220;). Viel mehr gibt es hier nicht, oder halt, doch. Ein v&amp;ouml;llig aus Stein bestehendes Haus aus dessen Fenster zwei Schirme ragen; ein einsamer Strand mit zwei Liegen und einem halben Sonnenschirm; ca. 20 Metallst&amp;auml;be(deren Sinn mir v&amp;ouml;llig unklar ist) auf dem Weg, auf die leere Flaschen gesteckt worden sind; Unmengen von Agaven samt Bl&amp;uuml;tenstand und eine v&amp;ouml;llig verdreckte, verkrustete (-was denkt ihr wohl womit-) &amp;ouml;ffentliche Toilette. &lt;br /&gt;
Wir laufen weiter, der Stra&amp;szlig;e nach Rhodos folgend. Nachdem wir nach mehreren Kilometern drei Ruinen mit den Graffiti-Slogans &amp;#8222;Punks not dead&amp;#8220; &amp;#8222;Jesus our Lord&amp;#8220; und &amp;#8222;Rent a car + motor&amp;#8220; (Sch&amp;ouml;n, dass man kein motorloses Fahrzeug bekommt) passiert haben und unsere Getr&amp;auml;nkevorr&amp;auml;te zur Neige gegangen sind, entschlie&amp;szlig;en wir uns intelligenterweise f&amp;uuml;r den Rest des Weges nach Rhodos-Stadt den Bus zu benutzen. 1.40&amp;#8364; pro Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach begeben wir uns in die Innenstadt von Rhodos, gehen wieder den im Osten befindlichen Mandraki-Hafen bis zur Nordspitze entlang, wo ein Meeresmuseum steht. An der Westk&amp;uuml;ste befindet sich ein &amp;uuml;berf&amp;uuml;llter Strand. Wir begeben uns wieder in das Stadtinnere, gezwungenerma&amp;szlig;en, sozusagen, da wir von einem Hund verfolgt werden, was meine Mutter wieder in Panik versetzt. Hier essen wir Gyros im Pitabrot. Laufen danach durch breite Stra&amp;szlig;en, wo einem selbst auf den Gehwegen Busse entgegenkommen, durch verwirrende Wohngebiete (Manche Stra&amp;szlig;en kreuzen sich 5-6 mal, woher soll man da wissen, auf welcher Kreuzung man gerade steht?) der jetzt ein gro&amp;szlig;en Bogen beschreiben Hauptstra&amp;szlig;e zum Monte Smith (wo die Akropolis von Rhodos ist) folgend. Auf dem Fu&amp;szlig;weg, der ca. 0.5m breit ist, steht aller zwei Meter eine Palme, was den effektiven Platz auf 20cm  reduziert. Es ist nicht empfehlenswert, den Weg nach rechts (die Fahrbahn ist linkerhand) zu verlassen, um eventuell den Palmwedeln auszuweichen, au&amp;szlig;er man m&amp;ouml;chte mal den freien Fall erleben.&lt;br /&gt;
Auf der anderen Stra&amp;szlig;enseite (palmenfrei) befindet sich eine Art kleine verfallene Katakombe, das Nympheum (2.Jh v.u.Z). Hundert Meter weiter, ebenfalls links sind die &amp;Uuml;berreste eines Athene-Zeustempels und ein Sendemast zu sehen. Einige Minuten sp&amp;auml;ter kommt die n&amp;auml;chste Attraktion &amp;#8211; eine einsame Kuh mitten in der Pampa. Hinter der Kuh (nicht unmittelbar) die S&amp;auml;ulen eines Apollontempels. Nach einem abenteuerlichen Abstieg auf nicht vorhandenen Treppen gelangt man noch zu einem gut erhaltenen Stadion und einem antiken Theater.&lt;br /&gt;
In den hohlen B&amp;auml;umen der Allee halten sich viele Salamander und Geckos auf.&lt;br /&gt;
Nach einem Kaffee in einem schwedischen Caf&amp;eacute; (dessen Angestellten wohl kein Wort Schwedisch sprechen, allerdings &amp;#8211; nicht dass ich es &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft h&amp;auml;tte) und einem Bummel &amp;uuml;ber den Wochenmarkt (das Obst sieht entweder unreif oder schon ziemlich antik aus) geht es wieder mit dem Bus zur&amp;uuml;ck. Auf dem R&amp;uuml;ckweg sehen wir einen Lidl-Markt (soviel zur Globalisierung) und einen muslimischen Friedhof, auf dem, dem aufsteigenden Rauch nach zu urteilen, gerade eine Verbrennungszeremonie stattfindet.&lt;br /&gt;
--------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sonntag &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich wollten wir heute mit einem Mietauto die Insel erkunden, aber da mein Vater im letzten Moment gemerkt hat, dass er seine Brille zu Hause(in Dtl.) vergessen hat und das bei einer Verkehrskontrolle nicht wirklich gut w&amp;auml;re, da es im F&amp;uuml;hrerschein vermerkt ist, muss das ausfallen.&lt;br /&gt;
So it&amp;#8217;s Lindos again. Diesmal gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils ohne Touristen und Souvenirverk&amp;auml;ufer.&lt;br /&gt;
Wir gehen in der kleinen Bucht mit dem klaren, ruhigen Wasser baden. Wir werden von Fischen umschw&amp;auml;rmt, die getrocknet sicher gute Essst&amp;auml;bchen abgeben w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;
Ein Grieche wirft neben unserer Liege seine Angel aus - ein Br&amp;ouml;tchen als K&amp;ouml;der - und ist schon nach wenigen Minuten erfolgreich und schafft den noch zappelnden Fisch in die Taverne. &lt;br /&gt;
Danach begeben wir uns auf ein Glasbodenboot, sehen bei der Rundfahrt Schw&amp;auml;mme, Seesterne und Tausendf&amp;uuml;&amp;szlig;ler.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu einer Taverne werden wir von einem jungen Esel verfolgt.&lt;br /&gt;
Das Essen ist schauderhaft, das Fleisch wahrscheinlich verdorben. Kein Risiko eingehen...&lt;br /&gt;
Die R&amp;uuml;ckfahrt am sp&amp;auml;ten Nachmittag f&amp;uuml;hrt uns wieder &amp;uuml;ber Malona. Und hiermit Beginnt Busodyssee Nr.2: Anstatt dann etwa &amp;uuml;ber Faliraki zu fahren, wo sich unser Hotel befindet, f&amp;auml;hrt der Bus direkt nach Rhodos. Dort steigen wir um, fahren wieder in die Richtung aus der wir gekommen sind, diesmal auf der richtigen Stra&amp;szlig;e. Nr.3: Inzwischen ist es allerdings stockdunkel, sodass wir lieber etwas zu zeitig aussteigen, anstatt wieder nach Lindos zu fahren.(Von wo um diese Zeit wie schon gesagt nur noch ein Direktbus nach Rhodos f&amp;auml;hrt, wo wir wieder umsteigen m&amp;uuml;ssten... ) Etwas zu zeitig ist gut gesagt. Wir waren ungef&amp;auml;hr 5 Kilometer zu fr&amp;uuml;h. Laufen....laufen....l-a-u-f-e-n...&lt;br /&gt;
Endlich im Hotel angekommen, am stecken gebliebenen Fahrstuhl vorbei, aus dem gerade zwei Leute befreit werden, ins Zimmer. Ich bin mir jetzt v&amp;ouml;llig sicher, dass die Klimaanlage anstatt zu k&amp;uuml;hlen heizt. Und vielleicht dient sie auch als Eingang f&amp;uuml;r die M&amp;uuml;cken, denn wir haben im gesamten Urlaub keine Nacht ohne die Insekten gehabt, trotz, dass wir ein M&amp;uuml;ckennetz an der Balkont&amp;uuml;r angebracht haben.&lt;br /&gt;
10x Summ-summ. Ungeschlagener Rekord. &lt;br /&gt;
-----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Montag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Mit einem gro&amp;szlig;en Schiff geht es heute nach Symi, der Schwammtaucher-Insel.&lt;br /&gt;
Auf dem Schiff treffen sich zahlreiche Nationen, wir sa&amp;szlig;en neben Israelis, gegen&amp;uuml;ber Russen, daneben ItalienerInnen, weitere Deutsche, eine gro&amp;szlig;e afroamerikanische Familie, griechische P&amp;auml;rchen und Spanier. &lt;br /&gt;
In Symi-Stadt haben wir kaum Aufenthalt, aber erfahren einiges &amp;uuml;ber die Schw&amp;auml;mme.&lt;br /&gt;
(Die hellen sind mit Bors&amp;auml;ure und Kaliumpermanganat gebleicht worden, ein triftiger Grund, nur ungebleichte zu werden)&lt;br /&gt;
Wir essen in einer kleinen Taverne, in der, wie in weniger touristischen Gegenden &amp;uuml;blich, es keine Speisekarte gibt, sondern jemand mit Brot, Getr&amp;auml;nkedosen, Salat und Tsatsiki herumgeht und man sich bei der gew&amp;uuml;nschten Speise meldet, danach werden die Hauptgerichte auf einem Tablett angeboten und dann frisch zubereitet.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend wir essen schleichen wieder unglaublich d&amp;uuml;nne und unglaublich dicke Katzen um unsere F&amp;uuml;&amp;szlig;e. Der Kleinsten habe ich meine Gr&amp;auml;te gegeben, und in Sekundenschnelle &lt;br /&gt;
war nicht mal mehr der winzigste Fischrest daran. Am Nachmittag fahren wir in den S&amp;uuml;den Insel zu einem von Touristen &amp;uuml;berlaufenen Kloster (Panormitis), in dem man nicht fotografieren darf und an dessen Eingang, wie in vielen griechischen religi&amp;ouml;sen Geb&amp;auml;uden, Wickelr&amp;ouml;cke f&amp;uuml;r unz&amp;uuml;chtig gekleidete Besucherinnen ausgeteilt werden.&lt;br /&gt;
---------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dienstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Heute findet unsere einzige gef&amp;uuml;hrte Tour statt, eine Inselrundfahrt. Normalerweise macht man eine solche Fahrt eher zu Beginn einer Reise um sich einen &amp;Uuml;berblick zu verschaffen, aber bei uns ist dies der vorletzte ganze Tag des Urlaubs.&lt;br /&gt;
Stationen:&lt;br /&gt;
-Trianda - Besuch eines idyllischen** Klosters auf dem Berg Filerimos, am Ende des Kreuzganges befindet sich ein riesiges Kreuz, dass als Aussichtsplattform dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Fahrt um den Profitis Ilias herum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Petaloudes (Schmetterlingstal), dass nat&amp;uuml;rlich im Oktober keine Schmetterlinge sondern nur ihre Eier beherbergt, ist ein unglaublich (im Vergleich zum Rest der kargen Insel) gr&amp;uuml;nes Tal, mit vielen Wasserf&amp;auml;llen, Seen, Kermeseichen mit Rieseneicheln und Amberb&amp;auml;umen mit wundervoll duftenden Harz (wird in Parf&amp;uuml;m verwendet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Embonas, wo wir Mittag (Souflaki &amp;#8211; Fleischspie&amp;szlig;e) essen und an der Weinverkostung teilnehmen (meine Eltern, nicht ich.... ;-) ), der trockene Wein ist extrem sauer (seid gewarnt) und nun die Preisfrage an die LeserInnen meines Blogs: Was sch&amp;auml;tzt ihr ist a) der normale Alkoholgehalt von Ouzo&lt;br /&gt;
b) der Alkoholgehalt, von Souma, st&amp;auml;rkerem, privat hergestelltem Ouzo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Archangelos &amp;#8211; hier besuchen wir eine T&amp;ouml;pferwerkstatt und beobachten, wie die verschiedensten Gef&amp;auml;&amp;szlig;en entstehen&lt;br /&gt;
----------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mittwoch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Tag unserer Reise. Heute Morgen wollten wir eigentlich nach Archangelos.&lt;br /&gt;
Busodyssee Nr.4: Sinnigerweise warten wir also an der Bushaltestelle auf den Bus, der 08.15 Uhr in Kallithea losf&amp;auml;hrt und irgendwann, sch&amp;auml;tzungsweise halb neun bei uns sein m&amp;uuml;sste.&lt;br /&gt;
Um neun war uns klar, dass er wohl nicht mehr kommen w&amp;uuml;rde. Nach einer weiteren Viertelstunde kam einer, obwohl um neun eigentlich keiner losfahren sollte. Da allerdings ein Schild mit der Aufschrift Faliraki im Bus war, schickte mein Vater den Bus weiter. &lt;br /&gt;
Das erwies sich im Nachhinein als Fehler, da es der einzige Bus war, der f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chste Zeit dort hielt. Also disponieren wir um, laufen stattdessen erst zu einer wundersch&amp;ouml;nen kleinen Kapelle, deren Kreuz nachts beleuchtet wird, gehen dann an den Strand und nehmen schlie&amp;szlig;lich nachmittags ein Taxi um Rhodos gr&amp;ouml;&amp;szlig;tes Dorf Archangelos zu besuchen.&lt;br /&gt;
Archangelos ist ein ruhiger Ort und relativ urspr&amp;uuml;nglich geblieben. Wir haben kein einziges Souvenirgesch&amp;auml;ft gesehen. Daf&amp;uuml;r sehr viele Tauben, einen stinkenden ausgetrockneten Kanal und Ruinen. Aber trotzdem hat A. viel Charme: Alte M&amp;auml;nner, die in gro&amp;szlig;en Gruppen auf Pl&amp;auml;tzen sitzen, sich angeregt unterhalten, tavli (Backgammon) spielen oder Siesta halten.&lt;br /&gt;
Einige Tauben.&lt;br /&gt;
Nette, hutzlige alte Frauen, die W&amp;auml;sche waschen, H&amp;ouml;fe fegen, sich sonnen, Kaffee aus winzigen Tassen trinken, mit den Enkeln spielen oder spazieren gehen. &lt;br /&gt;
Viele Tauben.&lt;br /&gt;
Hippe Jugendliche auf dem Motorrad oder mit dem Handy am Ohr.&lt;br /&gt;
Fliegende H&amp;auml;ndler, die Teppiche, Vasen oder Getr&amp;auml;nke und S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeiten verkaufen oder Fisch aus einer Kiste im Kofferraum anbieten (zu jeden Fisch gibt&amp;#8217;s 20 Fliegen gratis).&lt;br /&gt;
Kinder, die an Treppen oder auf dem Sportplatz spielen oder das Gem&amp;uuml;se vom Markt nach Hause tragen.. &lt;br /&gt;
Habe ich schon die Tauben erw&amp;auml;hnt?&lt;br /&gt;
In einem Hinterhof: Ein interessantes Stillleben aus unz&amp;auml;hligen St&amp;uuml;hlen ohne Sitzfl&amp;auml;che und Lehne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine absolute Lieblingsstadt. Nur meiner Mutter hat es nicht gefallen. Wegen den Tauben.&lt;br /&gt;
-----------------------------------------------------&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Donnerstag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Abreise.&lt;br /&gt;
Au&amp;szlig;er, dass wir zum Sonnenaufgang noch einmal schwimmen waren und dann  4 &amp;frac12; Stunden lang Karten gespielt haben (endlich bin ich einigerma&amp;szlig;en gut in Skat) bis der Bus um 4 Uhr kam, haben wir heute nicht mehr viel gemacht. 19.00 ging unserer Flug. Zum Abendbrot gab es H&amp;uuml;hnchen, was wir nicht* gegessen haben. Die Landung war weniger angenehm, da meine Ohren dem Druck nicht standgehalten haben und &amp;#8222;verschnappt&amp;#8220; sind. Aber was soll ich sagen, die n&amp;auml;chsten 3 Tage war alles angenehm ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
J&amp;aacute;ssu!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erkl&amp;auml;rung folgt sp&amp;auml;ter&lt;br /&gt;
** Forget it, mit 40 Leuten, die sich vor jeden sch&amp;ouml;nerem Anblick knipsen lassen m&amp;uuml;ssen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;Mehr als 150 Bilder findet ihr ab dem 13.11.2005 auf:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://future-shadow1.fotoalbum-medion.de/&quot;&gt;http://future-shadow1.fotoalbum-medion.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Rubrik Griechenland und M&amp;uuml;nchen&lt;br /&gt;
Unbedingt sehens- und empfehlenswert!!!&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Nakry (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#83;&amp;#104;&amp;#97;&amp;#100;&amp;#111;&amp;#119;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Feldwege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Nakry</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-10T13:54:05Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://waldlichtung.twoday.net/stories/1139930/">
    <title>Reisetipps</title> 
    <link>http://waldlichtung.twoday.net/stories/1139930/</link>
    <description>Verantwortliches* Verhalten im Reiseland (am Beispiel Rhodos, Griechenland):&lt;br /&gt;
-Lernen Sie nie auch nur ein paar Ausdr&amp;uuml;cke der Sprache des Gastlandes jedeR spricht schlie&amp;szlig;lich Deutsch, nicht? Falls nicht, gr&amp;auml;bt man halt seine versch&amp;uuml;tteten Englischkenntnisse wieder aus. Notfalls macht man sich mit Gesten (1) &amp;#8222;verst&amp;auml;ndlich&amp;#8220;. Vorschl&amp;auml;ge w&amp;auml;ren da das Ok-Signal (2), das Victory-Zeichen, welches ihnen sehr viel Sympathie einbringen wird, da es &amp;#8222;Fahr zur H&amp;ouml;lle&amp;#8220; hei&amp;szlig;t. Wollen Sie per Anhalter fahren, tun Sie dies ruhig mit der typischen Geste. Allerdings sind die Fahrer sehr unfreundlich und halten selten an (3). So eine Unversch&amp;auml;mtheit, diese Ausl&amp;auml;nder...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Essen Sie keinesfalls landes&amp;uuml;bliche Speisen. Furchtbare Hygiene und au&amp;szlig;erdem viel zu ungesund. Mit continental breakfast und Pommes Frites oder Vollpension im Hotel** sind sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie doch so unvern&amp;uuml;nftig sein sollten, und es drauf ankommen lassen wollen, lesen sie die Speisekarten nur im Stehen, um ja nicht die Aufmerksamkeit eines Kellners zu erregen, damit Sie, wenn Sie woanders auch nur zehn Cent sparen k&amp;ouml;nnen, problemlos wieder gehen k&amp;ouml;nnen. Tee zu bestellen verschafft ihnen aus einem unerfindlichen Grund das Mitleid der Einheimischen (4). &lt;br /&gt;
Ansonsten bestehen Sie auf ihren Filterkaffee. Diesen kann man doch in einem zivilisierten Land erwarten. Vor allem ihren Kindern sollten Sie nur Spagetti oder Schnitzel geben, alles andere k&amp;ouml;nnte bei ihnen zu der Erkenntnis f&amp;uuml;hren, sich in einem anderen Land (5) zu befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Gehen sie nur im Hotelpool schwimmen, denn im Meer gibt es Bakterien und eklige Tierchen. Und es gibt keine Cocktails mit bunten Schirmchen. Sich oben ohne zu sonnen ist aber nirgends ein Problem, oder? Sie m&amp;ouml;gen es doch, die (6) Blicke der Menschen auf sich zu ziehen. Sie brauchen sich auch nicht &amp;uuml;ber die vorgeschobene Pr&amp;uuml;derie der Einheimischen zu sorgen, wenn Sie in Badebekleidung ein Restaurant aufsuchen. Im Hotel ist dies schlie&amp;szlig;lich auch kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Die Esel von Lindos sind hartes Arbeiten gew&amp;ouml;hnt, au&amp;szlig;erdem ist so ein Ritt zur Akropolis ja &amp;uuml;berteuert genug. Also keine Sorge um das Tier, auch wenn man Ihrem K&amp;ouml;rper den Wohlstand ansieht.***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Regen Sie sich lautstark &amp;uuml;ber s&amp;auml;mtliche M&amp;auml;ngel auf. Schreien wirkt oft Wunder, oft kommen sie nie nur so zu ihrem Recht. Vor allem die katastrophalen im Boden eingelassenen Toiletten sind eine Beschwerde wert. Ihr Klopapier k&amp;ouml;nnen Sie &amp;uuml;brigens problemlos in die Toilette werfen, die &amp;#8222;Bitte-Nicht-Schilder&amp;#8220; sind grundlos angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beim Nachtleben und Alkoholkonsum brauchen Sie sich keinesfalls zur&amp;uuml;ckzuhalten, das tut niemand. Vor allem bei Briten sind Sie in guter Gesellschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bei Wasserknappheit brauchen Sie nicht auf ihre t&amp;auml;gliche Dusche zu verzichten. F&amp;uuml;r wichtige Personen, und das sind Sie als TouristIn ja, ist immer genug bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Von den Touristenpfaden sollten sie nicht abweichen, es drohen Verlaufen, Wegelagerer oder untypische(7)/&amp;auml;rmliche Eindr&amp;uuml;cke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Das &amp;ouml;ffentliche Transportsystem ist primitiv und &amp;uuml;berf&amp;uuml;llt. Nutzen Sie also die Pauschaltouren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- In F&amp;uuml;hrungen durch die St&amp;auml;dte erfahren sie alles Wissenswerte &amp;uuml;ber den originalen Lebensstil der Einheimischen. (8) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Rufen sie Einwohner am besten zwischen 14-17 Uhr an. Man wird Ihnen nicht &amp;uuml;bel nehmen, dass Sie sie geweckt haben, nach einer Siesta ist jedeR gut gelaunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Setzen sie in orthodoxen Kirchen trotzig die Emanzipation durch, tragen sie grunds&amp;auml;tzlich kurze Hosen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schw&amp;auml;rmen Sie von den billigen Angeboten und der guten Qualit&amp;auml;t der Produkte aus der T&amp;uuml;rkei. Griechen und T&amp;uuml;rken sind beste Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Geben Sie niemals mehr als 20 Cent Trinkgeld. Mit nur 1 Euro pro Tag kann eine griechische Familie bereits f&amp;uuml;r ihren Lebensunterhalt sorgen. G&amp;auml;be man zuviel, geht durch Profitgier das Urspr&amp;uuml;ngliche im Land verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- F&amp;uuml;r Aufnahmen von Menschen nicht erst nachfragen (das Motiv k&amp;ouml;nnte weggehen oder unwillig werden) &amp;#8211; man kann die Landessprache sowieso nicht &amp;#8211; oder sich bedanken, schlie&amp;szlig;lich ist es eine Ehre und Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit fotografiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Beim Betreten eines Hauses behalten Sie ihre Schuhe nat&amp;uuml;rlich an. Es ist schlie&amp;szlig;lich eine Unart, seinen Gast kalte F&amp;uuml;&amp;szlig;e bekommen zu lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Diese Dinge, die ja offensichtlich keine Empfehlung(en) sondern eine Glosse &amp;uuml;ber die Verhaltensweisen von 90% der UrlauberInnen sind,  beruhen leider alle auf pers&amp;ouml;nlichen Erfahrungen.&lt;br /&gt;
**Dass auch das nicht ganz ohne ist: Siehe &amp;#8222;Impressions&amp;#8220; &lt;br /&gt;
*** Es ist unglaublich, mit welch sch&amp;ouml;nen Anblicken man Strand konfrontiert wird. Ich habe kein Problem mit etwas dickeren Menschen, aber sie m&amp;uuml;ssen doch nicht so arrogant auf ihren schon seit fr&amp;uuml;h morgens reservierten Liegest&amp;uuml;hlen liegen, im knappsten Bikini/ in der buntesten Badehose aller Zeiten, von der Sonne feuerrot gebrannt. Oder was einige den armen Eseln zumuten, Menschen mit 100 kg und mehr, manche lassen sogar ihre Kinder nicht reiten, die laufen nebenher...&lt;br /&gt;
(1)	aka Herumgefuchtel&lt;br /&gt;
(2)	was in Griechenland allerdings schwul bedeutet&lt;br /&gt;
(3)	W&amp;uuml;rden sie anhalten, wenn jemand ihnen zu verstehen gibt, dass sie ein Dummkopf sind?&lt;br /&gt;
(4)	Diese trinken Tee nur, wenn sie krank sind.&lt;br /&gt;
(5)	mit eigenst&amp;auml;ndiger Kultur&lt;br /&gt;
(6)	l&amp;uuml;sternen oder schockierten&lt;br /&gt;
(7)	bzw. urspr&amp;uuml;ngliche...&lt;br /&gt;
(8)	Leider flaniert man nur durch von Touristen &amp;uuml;berf&amp;uuml;llte Gassen, vorbei an Souvenirgesch&amp;auml;ften, in Restaurants mit internationaler K&amp;uuml;che. Die nerv&amp;ouml;s l&amp;auml;chelnden Einheimischen werden von Urlaubergr&amp;uuml;ppchen fotografiert, vor gem&amp;uuml;tlicher Kulisse von mit Drogeriewaren beh&amp;auml;ngten alten Fassaden.</description>
    <dc:creator>Nakry (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#83;&amp;#104;&amp;#97;&amp;#100;&amp;#111;&amp;#119;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Feldwege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Nakry</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-10T13:48:16Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://waldlichtung.twoday.net/stories/793087/">
    <title>Baumweisheit</title> 
    <link>http://waldlichtung.twoday.net/stories/793087/</link>
    <description>&lt;img width=&quot;192&quot; height=&quot;274&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/waldlichtung/images/weiserbaum.jpg&quot; alt=&quot;weiserbaum&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Eine alte Eiche, so nah am Abgrund, dass mir schwindlig wird.&lt;br /&gt;
Ich suche Schutz unter ihrem dichten Bl&amp;auml;tterdach.&lt;br /&gt;
Ich mach es mir auf ihren knorrig aus der Erde ragenden Wurzeln bequem und frage mich, vielen Ungl&amp;uuml;ckseligen(*) sie wohl in deren letzten Minuten Schatten gespendet hat.Ich bef&amp;uuml;hle die Rinde, die von den letzten Sonnenstrahlen des Tages in ein warmes Licht getaucht wird, rieche den zarten Duft der wei&amp;szlig;en Blumen, die um den Baum herum wachsen und wie ich den k&amp;uuml;hlenden Schatten genie&amp;szlig;en. Ich betrachte die Risse, in denen Kafer ihre Herberge gefunden haben, und Furchen, die wie F&amp;auml;ltchen vom Lachen und Stirnrunzeln erz&amp;auml;hlen. Ich frage den Baum, wie viele vor mir schon hier gesessen haben und auf das Elbsandsteingebirge blickend seinen Geschichten gelauscht haben. Und die ehrw&amp;uuml;rdige Eiche hat wirklich eine Menge zur erz&amp;auml;hlen: Von Sorgen und Frohmut, von Leuden und Lebensfreude.&lt;br /&gt;
Ich h&amp;ouml;re dem Baum einige Zeit zu, dann bedanke ich mich f&amp;uuml;r seine Weisheiten und sehe, wie die blutrote Sonne hinter den von Wald bedeckten grauen Felsen versinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(*)Es hei&amp;szlig;t, dass um etwa 1930, zum Tode Verurteilte vor diesem Baum von der Klippe gesto&amp;szlig;en wurden.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Nakry (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#83;&amp;#104;&amp;#97;&amp;#100;&amp;#111;&amp;#119;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Feldwege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Nakry</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-25T12:17:13Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://waldlichtung.twoday.net/stories/748780/">
    <title>barefoot &amp;#8211; barfu&amp;szlig;</title> 
    <link>http://waldlichtung.twoday.net/stories/748780/</link>
    <description>Ich beziehe mich hier nicht auf den gleichnamigen Kinofilm. Nein, ich m&amp;ouml;chte hier &amp;uuml;ber eine ganz neue Sinnerfahrung sprechen (bzw. schreiben) - barfu&amp;szlig; laufen. Bei sommerlichem Klima(ah, wo?) bietet es sich an, einfach mal die Treter auszuziehen und ein wenig herumzuspazieren. Nat&amp;uuml;rlich ist das mit Risiken verbunden &amp;#8211; wer schon mal in einen Glassplitter getreten ist oder eine schmerzhafte Begegnung mit einer Wespe gemacht hat, wei&amp;szlig; wovon ich rede. Aber letzteres ist auch bei Sandalen m&amp;ouml;glich. Doch wenn der gl&amp;uuml;hendhei&amp;szlig;e Asphalt die Fu&amp;szlig;sohlen w&amp;auml;rmt, die morgentaufeuchte Wiese zum dar&amp;uuml;bergehen einl&amp;auml;dt, kurzes Gras kribbelt, Steinchen zwischen die Zehen geraten, der Gang &amp;uuml;ber Kieswege ein wenig schmerzhaft ist (was sich mit der Zeit verliert) und man sich vor allem nicht mehr &amp;uuml;ber einen k&amp;auml;sigen Geruch Sorgen machen muss, m&amp;ouml;chte am liebsten nur noch ohne Schuhe aus dem Haus. Gut, im Winter macht sich das vielleicht nicht so gut, dennoch ist es in der warmen Jahreszeit eine bereichernde Erfahrung. Nur Fahrrad fahren sollte man trotzdem lieber mit Schuhen, der Stabilit&amp;auml;t wegen und man rutscht nicht so schnell ab. Manche Pedale haben au&amp;szlig;erdem fiese Kanten woran man sich die F&amp;uuml;&amp;szlig;e aufrei&amp;szlig;en kann. Ich spreche aus Erfahrung &amp;#8211; nach einem Sturz (verdammte Unf&amp;auml;higkeit zu bremsen) hatte ich dann einige Wochen lang kleine Wunden die zusammen ein Viereck bildeten...</description>
    <dc:creator>Nakry (mailto:&amp;#70;&amp;#117;&amp;#116;&amp;#117;&amp;#114;&amp;#101;&amp;#83;&amp;#104;&amp;#97;&amp;#100;&amp;#111;&amp;#119;&amp;#64;&amp;#97;&amp;#111;&amp;#108;&amp;#46;&amp;#99;&amp;#111;&amp;#109;)</dc:creator>
    <dc:subject>Feldwege</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Nakry</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-08T10:13:55Z</dc:date>
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